Onkologische Chirurgie

Die chirurgische Behandlung eines Tumors stellt nach wie vor die häufigste Therapieform dar. Das kann die einfache Entfernung eines Knotens in der Haut bis hin zur teilweisen oder vollständigen Entfernung innerer Organe (z.B. Milz, Niere oder Anteile von Leber und Darm) sein. Manchmal ist auch die Amputation einer Gliedmaße notwendig, um das Überleben eines Tieres zu ermöglichen. Je nach Tumorart kann die Kombination mit einer Chemotherapie erforderlich sein. Dies ist besonders bei Knochentumoren, den sog. Osteosarkomen empfehlenswert. Bei ausgedehnten Tumoren der Haut und des Kiefers erreichen wir mittels rekonstruktiver Maßnahmen in vielen Fällen ein kosmetisch ansprechendes Ergebnis. Die Erfolgsaussichten eines Eingriffes hängen sowohl von der Tumorart als auch seiner Lokalisation ab und variieren von vollständiger Heilung bis zur Verlängerung des Lebens bei größtmöglicher Lebensqualität. Im Falle einer Krebserkrankung werden wir in aller Sorgfalt und Ruhe die uns zur Verfügung stehenden Optionen mit Ihnen erörtern, um Ihrem Tier die besten Chancen zu ermöglichen. Sollte sogar eine Bestrahlungstherapie notwendig sein, werden wir sie dafür an einen Spezialisten überweisen.

Osteosarkom zytologisch
Osteosarkom
Milztumor
Melanom an der Lefze vor der Operation
Melanom an der Lefze nach der Operation

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